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Paulaner am Nockherberg,

wer kennt ihn nicht, den Nockherberg, früher hieß er ja Salvatorkeller. Das alljährliche Starkbierfest mit dem legendären
„Politiker-Derblecken“ („Veräppeln“, glaube ich, sagt man auf Nichtbayerisch), ist wohl vielen in der gesamten Republik und sogar darüber hinaus ein Begriff.

Und damit meint man ihn auch schon zu kennen, den Nockherberg. Schnell hat man ein Bild vor Augen, wo gestandene Menschen sich an Mengen von Weißwürsten laben, riesige Schweinshax`n abfieseln, Knödel so groß wie Handbälle verschlingen und das gute Paulaner-Bier aus ein und demselben Krug trinken.

Nun, dagegen gibt's ja auch eigentlich nichts zu sagen – eben urbayerische Gemütlichkeit.

Vielleicht war das ja auch mal so, ich weiß es nicht.

Als mich im Jahr 2003 der Ruf des Nockherbergs (der Berg ruft) ereilte, dachte ich mir, was soll ICH denn da? Auch ich war mit den oben kurz angerissenen, sicherlich überspitzt formulierten Klischees behaftet.

Aber der Berg rief und ich habe ihn bestiegen bzw. bin immer noch auf dem Weg, manchmal mühsam, manchmal flotter aber stets mit Begeisterung und Ausdauer.

Warum soll man denn da nicht auch gut kochen können?
Warum soll meine Vorstellung von feiner bayerischer Küche und Gastlichkeit da nicht umsetzbar sein? Nur weil Gästezahlen auch in Tausendern gemessen werden. Nein, das muss gehen – und es geht.

Fast meine komplette Brigade ist mir auf den Berg gefolgt, eine unschätzbare Hilfe, für die ich sehr dankbar bin. Viele meiner langjährigen Mitarbeiter sind immer noch da – ihnen hier meinen ganz besonders herzlichen Dank!

Inzwischen, und das darf ich auch nicht ganz ohne Stolz sagen, hat sich der neue Paulaner am Nockherberg nicht nur kulinarisch entwickelt. Neben dem alljährlich stattfindenden
Starkbierfest bietet das Haus eine Angebotspalette, die sich sehen lassen kann. Vom modernen bayerischen Wirtshaus über einen mehrmals prämierten Biergarten zu vielen unterschiedlich großen Räumlichkeiten für Feierlichkeiten aller Art. Tagungen, Kongresse, Ausstellungen, Mini- und Megapartys sind bei uns bestens aufgehoben und versorgt.
Ein Gastronomieobjekt, das seinesgleichen sucht.

Für mich täglich eine echte Freude und Herausforderung zugleich, hier meine Vorstellungen von einer zeitgerechten, raffinierten, weltoffenen bayerischen Küche und Gastronomie umsetzen zu dürfen.

Danke für das Vertrauen, Herr Pongratz.

Grünwalder Einkehr
Im November 2009 war es endlich soweit. Arabella und Peter Pongratz eröffneten endlich ihre Neue Grünwalder Einkehr. Endlich – weil der Weg dahin mit überreichlich „behördlichen Steinen“ gesäumt war. Diese alle beiseite zu schaffen, erforderte nicht nur außergewöhnlich viel Zeit und Geld, sondern vor allem Energie und Ausdauer. Hierfür liebe Frau Pongratz, lieber Herr Pongratz, Chapeau!

Auch in der Grünwalder Einkehr durfte und darf ich für die planerische, technische, organisatorische und kulinarische Strukturierung der Küche verantwortlich zeichnen und mich um das Wohl unserer verehrten, zu Recht anspruchsvollen Gäste kümmern.

Neben der „Mama Nockherberg“ nun noch die reizvolle „Tochter Grünwalder Einkehr“ Wem würde das nicht gefallen? Sie verstehen dass ich hin und her gerissen bin, dies aber mit großer Freude und Hingabe.

Beides - plus Wiesn zu bewerkstelligen ist nur möglich mit meinem großartigen Team. An dieser Stelle nochmals. Herzlichen Dank an alle meine hochgeschätzten Mitarbeiter, von den Küchenchefs bis zu den Topfwäschern, auf dem „Berg“, auf der Wiesn und im „Tal“.